Am 12.09.2026 fand die diesjährige Einsatzübung der Kreisbereitschaft Süd statt, an der wir mit insgesamt acht Kameraden und Kameradinnen unserer Ortswehr teilnahmen.
Gegen 07:30 Uhr haben sich die Mitglieder aller vier Züge (Wasserförderung, Wassertransport, technische Hilfeleistung, Logistik und Personal) am Kraftwerk in Landesbergen getroffen um sich dann in Kolonne Richtung Verden zu bewegen.
Dort lautete das Einsatzszenario wie folgt: die Brandmeldeanlage der ortsansässigen berufsbildenden Schule wurde durch technische Arbeiten im Kellerbereich ausgelöst, mehrere Personen werden vermisst.
Damit ergaben sich für unseren ersten Zug gleich mehrere Einsatzbefehle. Die Kameraden der Feuerwehr Harrienstedt haben eine Wasserförderung aufgebaut und vier unserer Kameraden und Kameradinnen sind mit vier weiteren Kameraden in den Innenangriff zur Brandbekämpfung und Personensuche vorgegangen. Insgesamt sieben verletzte Personen konnten aus dem Gebäude gerettet werden.
Hier gilt es einmal die Kameradschaft unter den einzelnen Feuerwehren positiv hervorzuheben, denn die Ausrüstung für die acht Atemschutzgeräteträger/-innen musste aus verschiedenen Fahrzeugen zusammengeliehen werden. Dadurch, dass die Aufgaben unseres Zuges sich sonst eben weites gehend auf Wasserförderung beschränkt waren nicht alle Fahrzeuge auf solche Aufgabenbereiche ausgelegt und ausgestattet.



Außerdem musste auch die Verletzten-Triage vom ersten Zug übernommen werden. Unsere Gruppenführerin durfte diese leiten und hat sich mit unseren übrigen drei Kameraden und Kameradinnen sowie weiteren Kameraden um die Erstversorgung und Betreuung der Verletzten gekümmert. Besonders einschneidend war hier die Reanimation eines Jugendlichen, die unsere drei Kameraden und Kameradinnen für gute 40 Minuten, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, übernahmen.




Nachdem dann der Brand bekämpft wurde und alle Verletzten eine Wunderheilung
Nachdem der Brand bekämpft und alle Verletzten eine Wunderheilung erhalten haben gab es eine abschließende Einsatznachbesprechung. Hier wurde noch einmal die gute Kameradschaft sowie der saubere Ablauf der Verletzten-Triage betont aber auch die anfängliche Überforderung aller Einsatzkräfte bei diesen, für unseren Zug der Wasserförderung, doch eher untypischen Aufgaben wurde offen kommuniziert und reflektiert.
So ging es dann in eine gemütliche Runde bei Gyrossuppe und Snickers vom Versorgungszug und guten Gesprächen über.
