Am 03.07.2026 sind wir wieder in die fünfte Jahreszeit „Kreiszeltlager“ gestartet. In diesem Jahr durfte unsere Jugendfeuerwehr für die zehn Tage nach Heemsen ziehen und hatte dort wieder eine großartige Zeit!
Nachdem wir an den Tagen zuvor bereits alles gepackt, gesattelt und aufgebaut haben was so für das Lagerleben gebraucht wird, mussten am Freitag also nur noch die Plünnen der Kinder und des Betreuerteams zusammengesucht werden und dann konnten sich unsere Lagerteilnehmer/innen gänzlich auf den Einzug in das Zeltdorf „Hämelheide“ konzentrieren. Den nehmen einige immer sehr wörtlich: manch eine/r richtet sich dort immer so wohnlich ein, dass man meinen könnte sie wollen für immer dort wohnen bleiben (ja Anika, ich meine dich).
Danach ging es zur Lagereröffnung mit anschließendem Sternenmarsch, bei dem die Jugendlichen erstmals den Ort ein wenig erkunden konnten.
Auch das „Schrottwichteln“ des Betreuerteams wurde natürlich wieder fröhlichst zelebriert, nach Sonnenbrillen und Handyhüllen wurden es in diesem Jahr einzigartige Schlappen – gutes Schuhwerk ist im Zeltlager nämlich essenziell!



Samstag lief das Lagerleben dann in vollen Zügen und die Lagerteilnehmer/innen wurden pünktlich um 07:00 Uhr vom diesjährigen Lagersong „Mon Amour“ geweckt.
Danach standen die Spiele ohne Grenzen auf dem Plan und da dort auch immer die Kinderfeuerwehren des Landkreises teilnehmen, haben sich unsere Küken ebenfalls auf den Weg nach Heemsen gemacht um etwas Lagerluft zu schnuppern! Unsere Jugendlichen haben hier bei Spiel und Spaß den zwölften Platz belegt und die drei Gruppen der Küken belegten Platz 24, 42 und 43.
Abends fand abschließend die Abendveranstaltung „Bullen reiten“ der Gemeinde Heemsen statt und auch in unseren Reihen haben sich drei mutige Reiter/innen gefunden um den Bullen zu bezwingen.








Sonntag ist die Hämelheide mit Brennball in die Sportspiele gestartet.
Abends mussten unsere Jugendlichen außerdem im Sinne des Reinigungsdienstes während des Abendessens die Geschirr-Waschstraße betreuen.




Montag wurde der Bundeswettbewerb durchgeführt. Unsere Jugendlichen sind in zwei Gruppen angetreten und haben Platz elf und 52 belegt. Außerdem hat sich „Münchehagen 2“ noch eine ganz besondere Auszeichnung verdient, sie haben es nämlich geschafft die Schiedsrichter mit ihrer eher kreativen Durchführung des A-Teils zum Lachen zu bringen – wir lachen mit!
Zeitgleich fand im Freibad Holtorf der Schwimmwettbewerb statt, hier hat auch eine Gruppe teilgenommen.
Nachmittags hat die Kreisjugendfeuerwehr eine Evakuierungsübung durchgeführt, so konnten alle Lagerteilnehmer/innen – egal ob groß, ob klein – alle drei Warnstufen im Übungsszenario erleben und so vielleicht im Ernstfall besser Ruhe bewahren. Die drei Warnstufen lauten wie folgt:
Warnstufe 1: Alle Jugendlichen sammeln sich an ihrem Zeltlagerplatz und sichern ihre Zelte mit einer Sturmabspannung.
Warnstufe 2: Alle Jugendlichen sammeln sich an ihrem Zeltlagerplatz, füllen ihre Meldekarte aus und bereiten sich auf eine Evakuierung vor.
Warnstufe 3: Alle Jugendlichen verlassen das Zeltlager und begeben sich in folgende Notunterkünfte […].
Montagabend kommen außerdem immer unsere aktiven Kameraden und Kameradinnen zu Besuch – dieses Mal direkt im Schlepptau mit der Damengruppe und der Altersabteilung – um sich ein Bild vom Lagerleben zu machen und einen netten Abend mit den Jugendlichen zu verbringen.





Dienstag haben die Kids es ganz entspannt angehen lassen, die Hämelheide war nämlich mit Fußball an der Reihe und aufgrund der Mentalität einiger selbsternannter „Profi-Fußballer“ und dem damit einhergehenden höheren Verletzungsrisiko haben sich unsere Betreuerinnen in Absprache mit den Kids schon vor ein paar Jahren dazu entschieden am Fußball-Tag einfach mal auszusetzen. So ein Tag Freizeit ist davon abgesehen auch mal ganz nett…
Ganz ereignislos war der Tag dann aber doch nicht, nachmittags hatte unsere Jugendfeuerwehr nämlich ihren Fototermin!
Außerdem fand sowohl der Lauftreff des Fachbereichs Sport statt, bei dem acht unserer Jugendlichen teilgenommen haben als auch die Abendveranstaltung „Tauziehen“ der Samtgemeinde Mittelweser. Hier ist Münchehagen mit drei Gruppen gestartet.





Mittwoch war es für die Hämelheide Zeit für Völkerball. Um hier die Wartezeit zwischen den Spielen zu überbrücken wurde eine Betreuerin auch mal eben zum Malbuch umfunktioniert…
Sonst hätte am Mittwoch außerdem der Elternabend stattgefunden, aus vielerlei Gründen hat sich unser Betreuerteam aber dazu entschieden diesen ausfallen zu lassen, stattdessen waren die Eltern dazu eingeladen einfach mal so zwischendurch vorbeizuschauen. Damit die Kids am Bergfest aber trotzdem einen besonderen Abend haben wurde gemeinsam gekocht – natürlich gab es traditionell „Sandras Pampe“.
Anschließend ging es früh ins Bett, unser Betreuerteam sowie die größeren Jugendlichen hatten nämlich Nachtwache von 02:00-07:00 Uhr.




Donnerstag stand für die Hämelheide Volleyball auf dem Plan.
Da die großen Kids und die Betreuer/innen erstmal eine ordentliche Mütze Schlaf nachholen musste, ist die „Betreuerin vom Dienst“ (welche die Nachtwache freundlicherweise aussetzen durfte) erstmal alleine mit den Kids unter 14 zu den Sportspielen gegangen. Und genau dann, wenn (fast) niemand zuschaut, entscheiden sich unsere Kids dazu richtig abzuräumen, jedes Spiel zu gewinnen und sich so einen Platz bei den Finalspielen zu sichern!
Nach dem Mittagessen haben es sich ein paar unser Betreuer/innen auch wieder zur Aufgabe gemacht ihre guten Beziehungen zum Versorgungsdienst zu pflegen und ein kleines „Praktikum“ in der Küche beim Abwasch abzuhalten, dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz!
Abends durfte unsere Jugendfeuerwehr außerdem Teil einer Lagerhochzeit in Hoya sein und das Brautpaar wurde nicht nur von einer unserer Betreuerinnen vermählt sondern die Hochzeit wurde auch von Stephan Lindenberg höchstpersönlich musikalisch begleitet – das kann ja nur ein guten Omen für das künftige Eheleben sein!



Freitag war für unsere Jugendlichen etwas überraschend doch kein Frei-Tag, denn die u14-Gruppe hat sich ja einen Tag zuvor noch fix in die Finalspiele katapultiert! Hier konnte die Gruppe den fünften Platz belegen.
Außerdem gab es in diesem Jahr erstmals das Angebot Schwimmabzeichen im Freibad Holtorf abzulegen, die Chance haben gleich fünf unserer Kids genutzt um Gold zu holen.
Zur Feier des Tages für diese ganzen klasse Leistungen wurde abends gemeinschaftlich Pizza bestellt bevor es anschließend Richtung Versorgungszelt ging um wieder ordentlich das Tanzbein zu schwingen, dort war nämlich wieder Disco-Abend mit der Liveband Holy Moly!



Samstag haben die Jugendlichen am Orientierungsmarsch teilgenommen und konnten sich hier dank Teamwork und guter Stimmung den zwölften Platz sichern.
Anschließend wurden die sonnigen Temperaturen für eine ordentliche Wasserschlacht genutzt – auch wenn diese erst von den Betreuerinnen angezettelt werden musste. Manchmal muss man die Kinder eben zu ihrem Glück zwingen…
Abends kehrte dann langsam Heimfahrt-Stimmung ein und sowohl der Zeltplatz als auch die Koffer wurden langsam gepackt.



Der Sonntag und damit der Abreisetag kam wieder schneller als man schauen konnte. Wir blicken auf zehn schöne, regnerische, aufregende, sonnige, lustige, stürmische, ehrgeizige, chaotische und ereignisreiche Tage zurück.
Nachdem die Kids schon fleißig vorgearbeitet haben kamen ganz viele Fleißbienchen aus Münchehagen angereist und kurz darauf sah der Zeltplatz schon fast wieder aus als wäre nie jemand da gewesen. Die Helfer und Helferinnen haben sich dann mit Sack und Pack auf den Weg nach Hause gemacht und unsere Jugendfeuerwehr ist weiter zur Lagerschließung gegangen. Die war in diesem Jahr ein wenig emotionaler als sonst: Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze hat bereits vor dem Kreiszeltlager bekannt gegeben, dass es für ihn nach über zehn Jahren das letzte in diesem Amt sein wird. So hat er von der gesamten Kreisjugendfeuerwehr einen ersten kleinen Abschied voller Dankbarkeit für seine grandiose Arbeit bekommen.




Ein riesiges Dankeschön geht an alle helfenden Hände aus den Reihen unserer Feuerwehr und der Eltern – für das Packen und Aufbauen im Vorfeld, das Abbauen und Aufräumen im Nachhinein, die Besuche und kleinen Aufmerksamkeiten währenddessen und für euer Vertrauen in die Arbeit unseres Betreuerteams!
Ein großer Dank gilt aber auch den Jugendlichen: ohne euch wäre die Zeit nur halb so lustig und ereignisreich! Nicht grundlos sind wir überall für unsere gute Laune und Faxen bekannt – wir könnten uns keinen besseren „Trümmer-Trupp“ vorstellen!!